wie macht der hund?
eine kleine hörprobe von johanna (aufgenommen am 31. dezember 2006 - 11 tage vor ihrem 15. monatstag):
wen’s interessiert, hier ein paar vergleichbare proben von jacob im alter von 15 monaten und mit 16 monaten
eine kleine hörprobe von johanna (aufgenommen am 31. dezember 2006 - 11 tage vor ihrem 15. monatstag):
wen’s interessiert, hier ein paar vergleichbare proben von jacob im alter von 15 monaten und mit 16 monaten
mehr als 2,5 monate nach der letzten echten eintragung habe ich endlich zeit, nein, ich muss sagen muse, gefunden, wieder einmal ein paar eintragungen zu machen.
vorab: es braucht niemand angst haben, dass eine entwicklung der kinder unter den tisch fällt. wir haben mittlerweile ein ausgeklügeltes system, mit dem wir sicherstellen, dass jede kleinste kleinigkeit aufgezeichnet wird. das sieht so aus, dass martina und ich eine (natürlich computer-unterstützte) liste mit kurzen “remindern” (inkl. datum) führen. mit diesen erinnerungen ausgestattet, schreibe ich dann die eintragungen. die liste ist zur zeit bereits 25 punkte lang.
ich habe mich daher entschieden, nicht 25 eintragungen nachzuholen, sondern drei eintragungen (eines pro kind und eines für gemeinsame themen) zu machen.
zusätzlich werde ich einige bilder der letzten 10 wochen online stellen.
und dann lasst uns alle hoffen, dass ich die eintragungen in zukunft wieder regelmäßig vornehme…
wie immer, viel spaß beim lesen - es gibt immerhin einiges (darunter auch sehr viel lustiges) zu berichten.
johanna hat sich in den letzten wochen rasant entwickelt. sie ist wieselflink auf den beinen, klettert wirklich überall rauf (oder versucht es jedenfalls), nimmt noch immer alles ständig in den mund und beginnt langsam aber sicher zu sprechen.
hier sind die wichtigsten highlights in chronologischer reihenfolge:
1. johannas erstes, aus meiner sicht, echtes wort war ende november “heiß”. plötzlich war alles “heiß”: der brei (sowieso), der toast (mitunter auch), das fläschchen (konnte passieren) etc. mittlerweile ist es durch andere worte abgelöst worden. jetzt wird es aber richtig und nachhaltig eingesetzt und meist durch ausspucken des zu heißen essens unterstrichen.
2. im dezember kamen dann worte wie “memi” (eig. mami - hat sich schon wieder normalisiert), “da” (inkl. ausgestreckter hand und zeigefinger), “jajaja” (wenn man etwas wirklich will) dazugekommen. mit sehr viel fantasie konnte man manchmal auch ein “hanna” (für johanna), teller und fisch hören (aber sehr oft war da unser wunsch vater des gedanken).
3. am 26. dezember, also knapp nach weihnachten, gab es dann eine wirklich interessante begebenheit. ich saß mit johanna am esszimmertisch und fütterte sie. jacob war oben im kinderzimmer. immer wieder unterbrach johanna das essen, schaute nach oben und rief “aja”. ich hatte natürlich keine ahnung, was sie meinte. als dann zufällig einmal jacob aus dem kinderzimmer herausschaute nachdem sie “aja” gerufen hatte, strahlte sie übers ganze gesicht. na klar: “aja” bedeutete “jacob”. um das zu überprüfen, wiederholten wir das ritual mehrmals. “aja” ist zwar kein wort, dass sie oft verwendet (naja, jacob ist ja in wirklich sowieso ständig irgendwo in der nähe), aber doch hin und wieder.
4. der erste echte tierlaut (neben dem mehrmaligen öffnen des mundes für “fisch”) ist das “wauwau” für “hund”. am 31. 12. gelang mir dann auch die die erste aufnahme, die ich heute ebenfalls als eintragung zur verfügung gestellt habe.
5. im laufe des jänner kamen dann worte wie “ping” (für “uin”
) oder auch “baby” für ihre puppe dazu. ganz stolz war ich natürlich am 18. jänner 2007: seit damals nennt sie mich “papi” (auch wenn anfänglich alle möglichen leute, inkl. jacob, “papi” waren - mittlerweile pendelt es sich aber auf mich ein!). gegen ende jänner war der “ball” und “leer” (weil wir sie nach dem essen immer darauf hinweisen müssen, dass der teller leer ist und es nicht mehr gibt - keine angst, sie bekommt schon genug).
6. seit ein paar tagen sind laut martina auch noch die laute “miau”, “mäh” und “chr” (für schwein) (wenn auch zum teil mit viel fantasie) zu vernehmen. die wirklich lustigsten worte/laute waren aber der seufzer “a weh, a weh, a weh”, den sie immer ausstößt, wenn etwas anstrengend, schmerzhaft oder sonstwie schwierig ist (das aufheben eines schweren gegenstandes z. b.). sie sagt das aber wie ein altes waschweib, dass man jedesmal laut lachen könnte. wir versuchen dies noch mittels tonaufnahme festzuhalten. ist aber nicht ganz einfach das handy im richtigen moment parat zu haben.
7. letztlich gibt es noch etwas anderes zu beobachten: wie schon bei jacob, bei dem wir völlig falsch gelegen sind, haben wir bei johanna den verdacht, dass sie linkshänderin werden könnte. bei jacob glaubten wir das nach 12 monaten. johanna ist immerhin schon fast 16 monate. was sie angreift, greift sie meist mit der linken hand an. man muss aber fairerweise dazusagen, dass sie auch sehr viel mit der rechten hand macht. es ist aber beim zeichnen und essen durchaus so, dass sie die utensilien immer zuerst mit links angreift. mal sehen, wie sich das noch entwickelt.
8. allgemein muss man sagen, dass johanna nachts sehr brav schläft und meist so zwischen 5 und 7 uhr aufwacht und dann bei uns im bett weiterschläft (außer, wenn sie wirklich bis 7 schläft, da wir dann alle schon aufstehen). tagsüber schläft sie ein bis zwei mal eher kurz (vormittags zw. 45 minuten und 2 stunden - im idealfall, dann aber meist nachmittags nicht mehr - und nachmittags irgendwo zw. 30 und 60 minuten). sie geht um 8 uhr wahnsinnig brav ohne viel gemurre schlafen. ganz im gegenteil zu jacob.
johanna liebt es zu essen, ganz egal was. in der früh bekommt sie ein milchfläschchen und einen halben toast mit schinken (beides liebt sie über alles), am vormittag gibt es eine obstjause, zu mittag isst sie mit jacob, was von martina gekocht wird, am nachmittag nochmals eine jause und am abend dann einen grießbrei plus ein käse- oder schinkenbrot (wenn vorhanden, dann mit vorliebe ein maiskölbchen).
wie erwähnt, klettert sie fürs leben gerne und hätten wir keine absperrung für die stiegen würde sie dort ständig raufkrabbeln (und runterfallen, weil sie überhaupt kein gefühl für höhe und gefahr hat). stiegen sind generell etwas magisches und magnetisches (aber auch kleine kindersesseln, leitern, tripptrapps etc.).
alles in allem ist sie ein sehr aufgewecktes kleines mädchen, das sich prächtig entwickelt und meistens mit ihrem bruder großen spaß hat. sie himmelt jacob über alles an, selbst wenn er sie umstößt oder piesackt.
ps: was ich noch vergessen habe: johanna hat auch viele zähne bekommen. die quälen sie zwar hin und wieder in der nacht, aber sie ist relativ hart im nehmen. am 21. september (bin mir aber jetzt nicht mehr sicher, ob diese datum wirklich stimmt, weil schon so lange her…) hat sie einen riesigen backenzahn bekommen. seitdem einen zweiten auf der selben seite oben. ingesamt dürften es von den 20 milchzähnen ca. schon etwas mehr als die hälfte sein.
was sich so bei jacob in den letzten monaten getan hat, will ich wieder einmal mit ein paar sprachlichen und sonstigen gustostückerln erzählen.
auch hier, wie bei johanna, die wichtigsten news (leider nicht immer chronologisch) seit mitte november:
1. die kindergarten troubles legten sich erst im dezember. da begann jacob wieder spaß zu haben und ging ohne große widerrede (und vor allem ohne “ich will nicht in den kindergarten” am vorabend und/oder in der früh). obwohl wir riesen-angst hatten, dass die weihnachtspause wieder zu schwierigkeiten im jänner führen würden, war diese angst unbegründet. anfang jänner war er wieder durchaus froh, in den kindergarten gehen zu dürfen.
2. “fahren wir jetzt ins andere wien?”, fragte jacob, als wir wieder einmal zu omi und opi windbichler fuhren. für jacob ist unsere wohnung nämlich wien (und nicht die ganze stadt). und somit ist omis und opis wohnung auch “ein wien”, wenn auch ein anderes!
3. fluchen war (und ist) jacobs neue leidenschaft. anfänglich wussten wir nicht, wie wir ihm das “scheiße” etc. abgewöhnen können. vor allem, weil natürlich martina und ich nicht gerade zimperlich damit umgingen. d.h. zuerst müssen wir es uns abgewöhnen, bevor wir es von jacob verlangen können. die lösung kam mit folgender vorgehensweise: wir vereinbarten mit jacob, dass wir uns alle einfach entschuldigen würden, wenn uns das wort herausrutschen sollte. das funktioniert nun. hin und wieder sagt er (oder wir) “shit” oder so und dann folgt ein “entschuldigung, sagt man nicht”. er hat zwar manchmal ein bissl zu viel spaß dabei, aber es ist immer noch besser als vorher als er zum teil das wort singend durch die wohnung posaunte (im worst case mit der melodie von “oh, tannenbaum”!)
4. sprachliche fähigkeit gefällig? einmal sagte jacob: “eigentlich muss man auch ‘vielen bitt’ sagen, wenn man “vielen dank” sagt, oder”.
5. jacob im spiel: “ich geh’ jetzt ins restaurant”. papi: “super, in welches?” jacob: “ins restaurant shithouse” (jacob smilt übers ganze gesicht) ich: :-O (keine ahnung, woher er das hatte, ich habe jedenfalls geglaubt, ich falle um vor lachen)
6. seit ende des sommers gab es drei ganz klare favoriten auf jacobs wunschliste für weihnachten: eine rennautobahn, das spiel “lotti karotti” und ein feuerwehrauto. irgendwann im laufe des herbstes bekam er dann ein feuerwehrauto geschenkt (anlass, weiß ich nicht mehr, glaube aber, dass es eine belohnung für die einnahme von medizin oder so war). im dezember meint jacob dann auf die frage, was er sich zu weihnachten wünscht: “eine rennautobahn und lotti karotti”. und ganz logisch im nachsatz: “ein feuerwehrauto nicht, weil das hab’ ich ja schon”! (er hat es auch nicht durch einen neuen wunsch ersetzt!) zur info: er hat beides vom christkind bekommen!
7. ende dezember / anfang jänner gab es eine kurze “warum”-phase. jede feststellung durch uns, wurde mit einem “warum?” quittiert. wir dachten schon, es geht nun die “warum”-phase los. aber nach ein paar tagen war der spuk vorbei. da ich nicht erwarte, dass das alles war, werden wir uns wohl auf die echte phase noch vorbereiten müssen.
8. jacob erzählt mir in einem telefonat, in dem er wie ein wasserfall redet: wir haben heute kekse gebacken. die sind sensationell! später kommt omama, aber sie ist noch in einem riesen-stau. heute war ich im konzert, aber es war kein einziges lied von mia dabei (mia hatte ihm ein paar tage davor eine CD gebracht, die ihm sehr gut gefallen hat und er hatte sehr gehofft, dass diese lieder auch in einem kindergarten-konzert vorkommen werden, was natürlich nicht der fall war!). telefonieren ist jacobs leidenschaft. immer wenn ich anrufe, dann erkennt er das am klingelton und ruft: “ich heb’ ab, ich heb’ ab”. dann muss (eig. darf, weil es großen spaß macht) ich mit ihm telefonieren, während er meist die news, die ich ihm erzähle, gleich an martina weitergibt.
9. last not least eine kurze geschichte: vor weihnachten brachte omama beer eine weihnachtskarte für anneliese mit zu uns, damit wir sie (inkl. kindern) unterschreiben könnten. sie legte sie auf den esszimmertisch. als sie wieder dran dachte, war die karte weg und nur noch das kuvert da. da sie mit jacob und johanna allein war, fragte sie jacob, ob er sie genommen hat. jacob verneinte. hannelore war sich dann nicht mehr sicher, ob sie sie nicht doch zuhause vergessen hatte und das war’s. ein paar tage später fand martina die karte in ihrer schreibtisch-lade ganz hinten und noch dazu angekrixelt. es stellte sich heraus, dass jacob sie zum zeichnen verwenden wollte. dann aber offensichtlich gemerkt hat, dass sie dafür nicht bestimmt war und sie in der hoffnung, dass sie niemand finden würde in martinas schreibtisch versteckte. als ihn martina zur rede stellte war er natürlich sehr zerknirscht. wir machten kein großes aufsehen darum, weil er es a) zugab und b) wir uns schwer taten, weil es ja auch sein erster versuch war, etwas zu vertuschen. er musste sich aber bei omama am telefon entschuldigen, dass er sie genommen hatte. er tat das sehr, sehr unwillig, weil es ihm wirklich peinlich war. ob es ihm eine lehre war, bleibt abzuwarten…
es ist schon erstaunlich wie schnell sich die kinder weiterentwickeln. manchmal wünsche ich mir, ich könnte die zeit anhalten. gott sei dank (für die kinder) geht das nicht!
johanna war heute zum ersten mal beim friseur. sie war extrem brav und ruhig - richtig gehend erstarrt vor ehrfurcht. anm.: beim 2. besuch am 27. april war das dann nicht mehr so. da hat sie gebrüllt wie am spieß.
mehr bilder folgen noch
aber die beiden bilder auf der startseite zeigen johanna (als marienkäfer), anika (als katze) und jacob (als bob, der baumeister) bei den gestrigen und heutigen faschingsfeierlichkeiten (beim turnen und im kindergarten). (beim turnen war jacob als kleines grünes monster verkleidet)
es hat ihnen ziemlichen spaß gemacht.
johannas wortschatz (teil 1)
danke (17/2)
bie - bitte (17/2)
badel - gabel (12/2)
papapei - papagei (7/2)
bau - bauch
dau - daumen
tau - taube
(ja, eine unterscheidung ist möglich)
ape - apfel
bi - bilderbuch
mäh
powered by WordPress